Grafik: Mastersysteme versus freie Software, eine riesige IT-Baustelle für die Findung feingranularer und dezidierter Lösungen  

eGK-Grafiken

Nach dem Interaktions-Konzept der gematik werden XML-Dokumente über verlinkte XSD-Files, die jeweils der elektronischen Gesundheitskarte und dem Heilberufsausweis zugeordnet sind, zusammen verknüpft. Damit entstehen weitreichende Möglichkeiten der Metadatenproduktion und Verkettung von Informationen im Hintergrund des eGK/TI-Systems. Die Grafik verdeutlich die im eGK/TI-System eingesetzten Technologien und Bausteine, die ich aus den technischen Dokumentation und den Schema-Ressourcen, den Grundlagen der Interoperabilität, extrahiert habe. Nicht alles kann in diesem System verschlüsselt werden. Dabei geht es immer wieder um die Frage ob Daten zentral gespeichert werden. Wir müssen berücksichtigen, dass unser klassisches Verständnis vom Begriff Dezentralität geschickt ausgenutzt wird um den Schein zu erwecken, es könne keine zentrale Datenhaltung geben. Das mag rein technisch betrachtet sogar teilweise zutreffen, aber mit der heutzutage zur Verfügung stehenden Technik reicht bereits eine vollumfängliche Sicht auf den Gesamtdatenbestand aus. Wer ein verteiltes System baut schafft Optionen über externe Speicherbereiche und vorliegende Informationen und Dokumente der externen VPN-Partner, z.B. in Form von Verlinkung. So eine Sicht kann man wiederum an zentraler Stelle speichern (ein Fachbegriff dazu lautet z.B.: „Materialized View“). Durch den "Materialized View ist es möglich, den gesamten Datenbestand eines Versicherten im eGK/TI-System zu sichten und abzugreifen. Dabei bezieht sich das Abgreifen dann nicht unbedingt auf die verschlüsselten Daten, sondern darauf, dass Hacker versuchen, die Daten vor oder nach Ihrer Verschlüsselung abzugreifen, wenn sie bei einem anderen Arzt wieder entschlüsselt vorliegen. Es geht hier um die geschaffenen Optionen des Megasystems und die Gefahren die dadurch entstehen, im Gegensatz zu echter Dezentralität und direkten Verbindungen (peer to peer) zwischen Vertrauenspartnern ohne Mastersystem.

 

 

Es geht hier um eine prinzipielle Darstellung der Datenproduktion im Kontext von Internet und Cloud. Persönliche Daten entstehen sowohl in abgeschotteten IT-Systemen als auch im Internet, z.B. durch persönliche Informationen. Somit entstehen an unzähligen Orten unsere personenbeziehbaren Daten, die in Beziehung gesetzt werden können. Einfaches Beispiel ist Google, wenn Sie hier ihren Namen eingeben sehen sie die leicht zugänglichen Informationen zu Ihrer Person, die entstanden sind. Diese Entwicklung muss aktuell und im Besonderen mit der rasanten Entwicklung der semantischen Technologien (Erweiterungssprachen, Ontologien, Data- und Textmining, NLP = Natural Language Processing) abgeglichen werden. Dadurch entstehen vollkommen neuartige Möglichkeiten Daten zu filtern und in neue Beziehungen zu setzen.

 

Nach dem Interaktions-Konzept der gematik werden XML-Dokumente über verlinkte XSD-Files, die jeweils der elektronischen Gesundheitskarte und dem Heilberufsausweis zugeordnet sind, zusammen verknüpft. Damit entstehen weitreichende Möglichkeiten der Metadatenproduktion und Verkettung von Informationen im Hintergrund des eGK/TI-Systems

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Rolf D. Lenkewitz Systemadministrator & Bildender Künstler

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